Gemeinsam gut durch die Hitzetage
Besonders betroffen von großer Hitze sind ältere Menschen, Personen mit chronischen Erkrankungen, Säuglinge, Menschen mit Behinderungen sowie Menschen, die einsam, obdachlos sind oder keinen kühlen Rückzugsort haben.
Gerade jetzt können kleine Gesten einen großen Unterschied machen:
- Fragen Sie ältere oder alleinlebende Nachbarinnen und Nachbarn, ob sie ausreichend trinken und Unterstützung benötigen.
- Bieten Sie Menschen, die unter der Hitze leiden – insbesondere obdachlosen Personen – Wasser an.
- Weisen Sie auf schattige Plätze oder Trinkbrunnen hin oder begleiten Sie jemanden dorthin, wenn Hilfe benötigt wird.
- Ein kurzer Anruf oder Besuch bei Verwandten, Bekannten oder alleinlebenden Menschen kann viel bewirken.
Warnzeichen einer Überhitzung
Achten Sie auf folgende Symptome:
- starker Schwindel oder Verwirrtheit
- Kopfschmerzen
- Übelkeit oder Erbrechen
- ungewöhnliche Müdigkeit
- heiße, trockene Haut oder starkes Schwitzen
- Bewusstseinsstörungen
Ist eine Person nicht mehr ansprechbar oder verschlechtert sich ihr Zustand rasch, wählen Sie sofort den Notruf 144.
Für Vorarlberg wurde bereits eine Hitzewarnung ausgegeben. Mit der zunehmenden Zahl an Hitzetagen wird gegenseitige Aufmerksamkeit immer wichtiger.
Ein Glas Wasser. Ein kurzer Besuch. Eine einfache Frage: „Geht es Ihnen gut?“
Oft sind es genau diese kleinen Gesten, die den entscheidenden Unterschied machen.
Achten wir gemeinsam auf jene Menschen, die unsere Unterstützung in diesen heißen Tagen besonders brauchen.